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Freitag, der 13.

Welch passendes Datum für eine Beerdigung :-((((

Der Sarg, die Blumen, die Schleife... ich konnte meinen Blick nicht mehr davon lösen. Mein Hals wurde enger, das Schlucken wurde immer schwieriger. Mein Herz zog sich zusammen.

Ich dachte, ich ersticke gleich!

Dann kamen die Männer in Schwarz und trugen ihn hinaus zum Grab. Der Weg ging über den gesamten Friedhof. Mir war nie bewusst, wie groß es dort ist. Jeder Schritt fiel mir schwer.

 Dann wurde er hinabgelassen. Viele Hände voll Erde und Blumen hinterher.

Ich bin zu Fuß nach Hause. Allein-immer einen Fuß vor den anderen. Mein Blick nur auf die Füße gerichtet. Meine Konzentration und Kraft ging nur dafür drauf. Ich habe niemanden gesehen oder gehört, selbst für Tränen war keine Kraft mehr da.

Komischerweise war es ein gutes Gefühl zu wissen, wo er jetzt liegt und gesehen zu haben, wie er dorthin kam. Ich glaube, dass ist es was man Abschied nehmen nennt.

Bei Oma war es soviel schwerer. Sie wurde verbrannt und anonym beerdigt (Sie wollte es so). Ich musste von meiner Mutter aus der Kirche gezogen werden und noch Jahre lang hatte ich Alpträume, dass sie während des Verbrennens aufwacht und verbrennt.

Obwohl ich nicht sagen kann, dass ich keine bösen Träume bekomme. Das würde ja Schlaf voraussetzen. Und geschlafen habe ich seit Ostersonntag nicht mehr wirklich.

 

17.4.12 20:33
 
Letzte Einträge: Ostersonntag, Dienstag 10. April


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